Die Autorin unterwegs – mit Geschichten von unterwegs

Am Samstag, den 21. Januar 2017 darf ich zusammen mit meiner lieben Kollegin Paula Kemp in Düsseldorf Dinge vorlesen: Geschichten von unterwegs – Marokko-Roadtrip meets Genua-Ennui in Shari’s Kitchen in der Collenbachstraße 41.

Direkt im Anschluss geht es weiter nach Mönchengladbach, wo am 22. Januar Paula, Marlies Weißbrich und ich mehr Geschichten von unterwegs zum Besten geben – zusätzlich zu Marokko & Genua dürft ihr dann auch den Jakobsweg erforschen. Im Ladenlokal in der Eickener Straße 41, Beginn 20 Uhr.

Das neue Buch im Lesezimmer – und ein kleines Extra

Die gute Mory durfte beim letzten Mainz-Besuch im großartigen Lesezimmer einkehren und einen Auszug aus dem neuen Buch lesen. Mitsamt dem kleinen Edgar Allan Poe und einem fiesen Versprecher.

(Und Bier, weil ich so arg nervös war.)

(Zu recht, wenn ich den fiesen Versprecher bedenke.)

Leider steht das Video noch nicht in der offiziellen Bibliothek, wohl aber auf YouTube. Wer also ein Viertelstündchen Zeit hat, darf der guten Mory ein bisschen zuhören und dann das neue Buch kaufen!

Wer kein Viertelstündchen hat, mich aber dennoch mal beim Lesen beobachten will, kann sich auch meine kleine Geschichte „Barfly“ anhören:

Viel Spaß im Lesezimmer — stöbern lohnt sich!

Geburtshilfe für ein Buch

Wie manch einer hier mitbekommen haben dürfte, lebe ich mit einem Schriftsteller zusammen.

Herr Gaffory hat mich bereits mit seinem Debut „Kreisklassenhölle“ schwer beeindruckt (das nachfolgende Stalking war offensichtlich von Erfolg gekrönt, siehe oben), nun hat er nachgelegt:

Wehe, du schreibst nichts über die Nits
Die neun Leben des King Bronkowitz

Ein Buch über Musik, Bands, Musiker, Fans und Sammler, voller merkwürdiger und durchweg unterhaltsamer Anekdoten, Konzertberichte, Plattenkritiken. Angereichert mit autobiographischen Notizen, die darlegen, warum Herr Gaffory so ist, wie er nunmal ist.

Ich mag das Buch.

Ich will, dass es erscheint.

Hier kann man es unterstützen; betrachtet es einfach als Vorbestellung. Oder als Möglichkeit, sehr viel günstiger als im Handel an Herrn Gafforys „Backkatalog“ zu gelangen: „Kreisklassenhölle“ und „Der Katzenkönig“ sind nämlich ebenfalls als Dankeschöns zu haben!

Oder freut euch einfach, dass ihr einem fantastischen Künstler helfen könnt, der daraufhin sicher noch viele weitere feine Bücher schreiben wird.

Mit Verspätung: Auf dem WGT – Und ganz frisch: gONZo-Lesung

Wenn man mit der großartigen Luci van Org & der nicht minder großartigen Claudia Rapp eine Lesung bestreiten darf, dann zögert man nicht, sondern setzt sich in den Zug nach Leipzig.

So geschehen Pfingsten, nach vielen Wochen im Exil und entsprechend unglaublich mies vorbereitet.

Wenn man außer einem Künstler-Bändchen für das WGT (jepp: Ich bin jetzt hochoffiziell KÜNSTLERIN) & einem Getränk am Auftrittsort nix kriegt, dann bemüht man sich, zumindest ein paar Bücher loszuschlagen und ein paar Konzerte zu besuchen.

Beides klappte aufgrund vorerwähnter mangelhafter Planung – zu wenig Bücher am Start, massiv verpeilt – nur mäßig. Trotzdem war es toll.

Luci & Roman, die Meystersinger, sind hochprofessionell, können wunderbar improvisieren & kommen selbst mit hochgradig verkaterten, übermüdeten & übelkeitsgeplagten Mitautorinnen klar.

Vielen Dank euch beiden!

Eure Performance war unwahrscheinlich gut, eure Lieder machen Spaß & berühren – immer im Wechsel.

Verwirrend, wundervoll.

Lucis Buch wird sicher ein Hit — ich für meinen Teil werde es lesen, sobald es erscheint.

(Dies ist als ausdrückliche Bitte um Wiederholung zu lesen!)

Claudia hat mal wieder bewiesen, dass man auch nach Aufzucht zweier Kinder noch Rock’n’Roll sein kann & trotz galoppierenden Elends eine ziemlich gute Performance abgeliefert.

Weiter so, Babe!

(Ich verspreche, dass wir es nächstes Mal nicht so arg übertreiben – zumindest nicht VOR dem Auftritt…)


Nicht ganz so lang her ist eine absolute Highlight-Lesung dieses Jahres:

Der frischgeliebte Herr Gaffory und meine Wenigkeit durften mit vier Kollegen vom gONZo-Verlag den Auftaktabend der Mainzer Minipressen-Messe bestreiten, in der gemütlich-urigen Dorett-Bar im schönen Mainzer Bleichenviertel.

Stefan machte den Anfang: Wie gewohnt trug er seine Hasstexte souverän & völlig nachvollziehbar vor – es gab keinerlei Bombendrohung verirrter Dylan-Fans.

(Auch lauerte uns nachts niemand in einer der zahlreichen dunklen Ecken der Neustadt auf, um uns zu verprügeln, die Schreibhand abzuhacken oder uns als immerwährende Folter Dylan in Dauerschleife an die Ohren zu tackern.)

Hermann Borgerding trug traumhafte Liebesgedichte vor, die offensichtlich tiefen Eindruck beim Publikum hinterließen – ich hörte in den folgenden Tagen noch viel Lob.

(Ich durfte Hermann Borgerding treffen! In echt & lebendig & gut gelaunt & so!)

Er hat sich übrigens hier ebenfalls zur Lesung geäußert —

Robsie Richter erfreute mit Real-Life-Kannibalen, Till Fommelt las mich (lachenderweise) unter den Tisch & Eva Szulkowski beeindruckte mit einem gekonnt-empathischen Vortrag — weiter so, Eva!

Ausreißer?? NeinNein – wir waren alle GUT, so RICHTIG.

(Vielleicht ein bisschen arg nüchtern, aber irgendwas ist ja immer.)

Auch hier: Wiederholung, bitte, unbedingt!