ZUR SACHE, SCHÄTZCHEN!

Kommende Woche werde ich nicht nur die Buch Berlin besuchen, sondern auch mit meinen wundervollen Kolleginnen Claudia Rapp und Luci van Org eine Lesung bestreiten:

Um die Wartezeit auf eine regelmäßige Literatur-Revue zu überbrücken, gibt es am Samstag, den 28. November zunächst einen kleinen, feinen, schrägen Late-Night-Leseabend mit Luci van Org (ehemals Lucilectric, jetzt Üebermutter und eine Hälfte von Meystersinger, sowie Autorin von bisher zwei Romanen), Simona Turini (Autorin von Horror und abgründigen Geschichten, Lektorin und Rotweintrinkerin) und Claudia Rapp (Übersetzerin, Autorin, verhindertes Groupie, und bei indieberlin vor allem zuständig für deutsche Literatur).

Wieso schräg und wieso Late Night? Ganz einfach. Wir lesen diesmal nur die „interessanten“ Stellen. Das bedeutet vor allem Sex, vielleicht auch Tod und Teufel, Götter und Geister, Märchen und Mord. Vor allem aber Sex. Zwischendurch können musikalische Einlagen passieren. Kommt auf die Stimmung an.

Wir freuen uns also auf neugierige, gierige Zuhörer am Samstag den 28.11. ab 20:30 im Hinterzimmer des Posh Teckel, Pflügerstr. 4, Neukölln (U8 Schönleinstr. oder U7/U8 Hermannplatz) Eintritt 5 Euro. Außerdem verlosen wir zwei mal zwei Freikarten. Einfach bis 25.11. eine E-Mail an claudia at indieberlin dot de mit dem Betreff „Late Night“ senden.“

Mitmachen! Hinkommen!

Mit Verspätung: Auf dem WGT – Und ganz frisch: gONZo-Lesung

Wenn man mit der großartigen Luci van Org & der nicht minder großartigen Claudia Rapp eine Lesung bestreiten darf, dann zögert man nicht, sondern setzt sich in den Zug nach Leipzig.

So geschehen Pfingsten, nach vielen Wochen im Exil und entsprechend unglaublich mies vorbereitet.

Wenn man außer einem Künstler-Bändchen für das WGT (jepp: Ich bin jetzt hochoffiziell KÜNSTLERIN) & einem Getränk am Auftrittsort nix kriegt, dann bemüht man sich, zumindest ein paar Bücher loszuschlagen und ein paar Konzerte zu besuchen.

Beides klappte aufgrund vorerwähnter mangelhafter Planung – zu wenig Bücher am Start, massiv verpeilt – nur mäßig. Trotzdem war es toll.

Luci & Roman, die Meystersinger, sind hochprofessionell, können wunderbar improvisieren & kommen selbst mit hochgradig verkaterten, übermüdeten & übelkeitsgeplagten Mitautorinnen klar.

Vielen Dank euch beiden!

Eure Performance war unwahrscheinlich gut, eure Lieder machen Spaß & berühren – immer im Wechsel.

Verwirrend, wundervoll.

Lucis Buch wird sicher ein Hit — ich für meinen Teil werde es lesen, sobald es erscheint.

(Dies ist als ausdrückliche Bitte um Wiederholung zu lesen!)

Claudia hat mal wieder bewiesen, dass man auch nach Aufzucht zweier Kinder noch Rock’n’Roll sein kann & trotz galoppierenden Elends eine ziemlich gute Performance abgeliefert.

Weiter so, Babe!

(Ich verspreche, dass wir es nächstes Mal nicht so arg übertreiben – zumindest nicht VOR dem Auftritt…)


Nicht ganz so lang her ist eine absolute Highlight-Lesung dieses Jahres:

Der frischgeliebte Herr Gaffory und meine Wenigkeit durften mit vier Kollegen vom gONZo-Verlag den Auftaktabend der Mainzer Minipressen-Messe bestreiten, in der gemütlich-urigen Dorett-Bar im schönen Mainzer Bleichenviertel.

Stefan machte den Anfang: Wie gewohnt trug er seine Hasstexte souverän & völlig nachvollziehbar vor – es gab keinerlei Bombendrohung verirrter Dylan-Fans.

(Auch lauerte uns nachts niemand in einer der zahlreichen dunklen Ecken der Neustadt auf, um uns zu verprügeln, die Schreibhand abzuhacken oder uns als immerwährende Folter Dylan in Dauerschleife an die Ohren zu tackern.)

Hermann Borgerding trug traumhafte Liebesgedichte vor, die offensichtlich tiefen Eindruck beim Publikum hinterließen – ich hörte in den folgenden Tagen noch viel Lob.

(Ich durfte Hermann Borgerding treffen! In echt & lebendig & gut gelaunt & so!)

Er hat sich übrigens hier ebenfalls zur Lesung geäußert —

Robsie Richter erfreute mit Real-Life-Kannibalen, Till Fommelt las mich (lachenderweise) unter den Tisch & Eva Szulkowski beeindruckte mit einem gekonnt-empathischen Vortrag — weiter so, Eva!

Ausreißer?? NeinNein – wir waren alle GUT, so RICHTIG.

(Vielleicht ein bisschen arg nüchtern, aber irgendwas ist ja immer.)

Auch hier: Wiederholung, bitte, unbedingt!

Zwischenruf zur Buchmesse

Leiderleider bin ich noch nicht berühmt genug, um auf der Frankfurter Buchmesse als Stargast auftreten oder zumindest eine Podiumsdiskussion bestreiten zu können.

(Ändert das!)

Bis es soweit ist, gebe ich mich mit der ebenfalls ziemlich coolen Buchmesse Convention im idyllischen Dreieich zufrieden. Dort könnt Ihr mich Samstag am Stand des Amrûn-Verlags treffen. Wer nett ist und mir Alkohol oder Pizza bringt, kriegt auch eine persönliche Widmung 😉

See you!

Amrûn feiert Geburtstag – Station 8

 

banner jubiläum

 

Aus einem Buch werden viele, aus einer Idee ein Verlag – ein Jahr Amrûn liegt hinter uns, ein Jahr voller Herzblut, Schweiß und Eierlikör, voller Freude und Zweifel und vor allem: ein Jahr voller Bücher.
Es ist doch wirklich unglaublich, wie schnell so ein Jahr vergeht.
Es ist, als wäre es erst gestern gewesen, als die Idee zu Amrûn aufkam und aus einer Idee ernst wurde. Zwischen Imbissbude und Getränkestand entstand ein Verlag – unser Verlag. Nun ist bereits das erste Jahr vorbei und wir können sagen, dass wir bereits über 20 Bücher hervorbrachten, tolle Autoren entdeckten und noch viel mehr in Planung haben.

Um dieses Ereignis gebührend mit euch zu feiern, haben wir uns eine kleine Schnitzeljagd ausgedacht. Gemeinsam mit einigen unserer Autoren stellen wir euch unsere Bücher und ihre Schöpfer etwas genauer vor. Jeder von ihnen wird eine Frage und einen Hinweis für euch parat haben. Am Ende wird aus den gesammelten Buchstaben der Antworten ein Lösungswort entstehen, das ihr einfach in das entsprechende Gewinnspielformular eintragen müsst und schon habt ihr die Chance auf eines der neun vorgestellten Bücher.

Wir wünschen euch dabei viel Spaß und vor allem Glück!
Euer Amrûn Team

 

Die Teilnahmebedingungen und das Gewinnspielformular findet ihr auf Horror and more und dem Amrûn Verlag.

 

„Roadkill“ von Sönke Hansenroadkill

84 Seiten broschierte Ausgabe
12×18 cm
ISBN 978-3944729008
Print 5,99€ / ebook 1,49€

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Für den Loser Dave ist es ein ereignisloser Tag wie jeder andere auch. Doch als es an der Tür klingelt und er sie öffnet, hat sich die Welt  verändert. Für ihn und seinen Freund  Jesper beginnt ein Roadtrip quer durch ein von Zombies verseuchtes Deutschland. Und das nicht nur im Bademantel, sondern obendrein noch in der Gesellschaft einer militanten Nazi-Bande. Ob es den  sagenumwobenen Stützpunkt an der Ostsee wirklich gibt?

Sönke Hansen im Interview

Du wirst von einer Horde Zombies gejagt. Rennst du weg oder stellst du dich ihnen zum Kampf?
Als Schreibtischtäter bin ich denkbar ungeeignet für einen Kampf. Ich sehe zu, dass ich Land gewinne.

Werfe einen Blick rechts neben dich – der Gegenstand, der dort liegt, ist deine ultimative Zombiewaffe! Was ist es?
Ein Wecker. Hey, wenigstens verschlafe ich damit die Apokalypse nicht!

Okay – Scherz beiseite. Was ist deiner Meinung nach die effektivste Waffe?
Chuck Norris

Dein Protagonist rennt im Bademantel vor den Zombies davon. Stell dir vor, du stehst im Badezimmer und könntest nur drei Dinge in die Taschen stopfen. Welche wären das?
Die Klobürste – als Waffe. Die Zahnbürste, weil ich es nicht ausstehen kann, mir morgens nicht die Zähne zu putzen. Und Toilettenpapier.

Wenn dein Protagonist einen Blog hätte, wie würde er heißen?
„Mir ist langweilig und ich bin selbst schuld daran“
Und es gäbe nicht einen einzigen Beitrag.

Kommen wir zur achten Frage: Was wird beim Foltern meistens demonstriert?
Die Antwort findet ihr auf der Homepage von Sönke Hansen! Der 2. Buchstabe gehört zum Lösungswort.

Zum Gewinnspielformular.

Übersicht aller teilnehmenden Seiten:
Station 1: Carmen Weinand
Station 2: Thoughts of Moon
Station 3: Claudia Rapp
Station 4: C.M. Singer
Station 5: Quicksilver Moon
Station 6: Jeamy Lee
Station 7: Melanie Stoll
Station 8: Simona Turini
Station 9: Sönke Hansen
Station 10: Constantin Dupien