2018

Gestern stand ich unter der Dusche. Heiß und angenehm prasselte das Wasser auf meinen Kopf, meine Schultern, mich ganz allgemein & ganz. Ich seifte mich mit meiner Lieblingsseife* ein – da fiel sie mir runter.
Das passiert häufig, ich bin kein besonders geschickter Mensch. Wie so oft bückte ich mich, um sie aufzuheben, und stieß mir – zum Glück passiert das nicht ganz so oft – beim Aufrichten heftig den Kopf an. Heftig genug für Sternchen und Kopfweh und sehr, sehr lautes, sehr, sehr unflätiges Fluchen.
Da wurde mir klar, dass diese kleine Episode unter der Dusche mein persönliches Jahr 2018 ziemlich gut illustriert.
Es ist viel passiert und das meiste war gut. Das meiste war wie warmes Wasser & duftende Seife & angenehmes Rauschen um mich herum.
Aber nichts davon – und ich meine wirklich nichts – war nur gut und schön.
2018 war anstrengend, unfassbar anstrengend, denn für all die schönen Dinge, die so passiert sind, waren teilweise wahnsinnig zeitaufwendige Vorbereitungen nötig. Und Nachbereitungen. Und so.

Mieser Text? War ja auch ein dummes Jahr.

*Honey, I washed the Kids von Lush